Krankenkassen Check

Preise, Leistungen, Service im Krankenkassen Check

Nur mit einem umfassenden Krankenkassen Check finden Verbraucher eine ansprechende Kasse. Drei Bereiche verdienen beim Vergleichen Aufmerksamkeit: die finanzielle Attraktivität, die Zusatzleistungen und der Service. Zum Teil hängt die Einschätzung auch von individuellen Ansprüchen ab. Manche zahlen zum Beispiel lieber einen etwas höheren Beitrag für die GKV und können dafür vor Ort eine Geschäftsstelle aufsuchen. Andere erledigen alles per Internet, Telefon oder Post und achten beim Krankenkassen Check insbesondere auf die Beitragshöhe und die Zusatzleistungen.

Die Beitragshöhe als wichtiges Kriterium

Grundsätzlich gilt für alle Kassen ein Mindestbeitrag, der sich prozentual am Brutto-Lohn bemisst. 2015 betrug dieser 14,6 %. Davon tragen Arbeitgeber und Angestellte jeweils die Hälfte, die Obergrenze bildet die jährlich neu festgelegte Bemessungsgrenze. Darüber hinaus gehendes Gehalt findet bei der Beitragsberechnung keine Berücksichtigung. Den meisten Dienstleistern genügen diese Einnahmen aber nicht, sie erheben einen Zusatzbeitrag. Der kann bei 1 % und sogar mehr liegen. Diesen Zusatzbeitrag stemmt allein der Arbeitnehmer. Das kann sich zu beträchtlichen Mehrkosten summieren. Bei einem Zusatzbeitrag von 1 % und einem monatlichen Brutto-Lohn von 2.000 Euro macht das 20 Euro im Monat und 240 Euro im Jahr aus. Es besteht mit einem finanziellen Krankenkassen Check ein erhebliches Einsparpotenzial.

GKV: Krankenkassen im Vergleich

Selbstbehalte, Beitragsrückerstattungen und Bonusprogramme beeinflussen ebenfalls die Gesamtkosten für die GKV. Bei einem Wahltarif mit Selbstbehalt übernehmen Versicherte jedes Jahr einen bestimmten Betrag selbst und erhalten dafür eine Geldprämie, die unter dem Selbstbehalt liegt. In einem Jahr ohne medizinische Kosten oder mit nur geringen Kosten verzeichnen Versicherungsnehmer ein finanzielles Plus. Bei Beitragsrückerstattungen belohnen gesetzliche Krankenversicherungen Versicherte, welche über ein Jahr lang keine Leistungen in Anspruch nehmen. Der finanzielle Vorteil kann eine dreistellige Summe betragen. Bei beiden Tarifarten sollten Vergleichende stets die finanziellen Vorteile sowie mögliche Bedingungen berücksichtigen.

Große Unterschiede existieren auch bei den Bonusprogrammen. Grundsätzlich erhalten Teilnehmer für ein gesundheitsbewusstes Verhalten eine Geld- oder Sachprämie. Sie sammeln Punkte, zum Beispiel für den Besuch eines Fitnessstudios, für die aktive Mitgliedschaft in einem Sportverein, für Vorsorgeuntersuchungen, das Nicht-Rauchen und präventive Zahnbehandlungen. Die konkrete Ausgestaltung dieser Programme differiert. Zudem gewähren Krankenkassen stark abweichende Prämien. Bei den einen Kassen müssen sich Versicherte mit 10 Euro oder mit eher wertlosen Sachprämien begnügen, bei den anderen verbuchen sie einen dreistelligen Betrag. Interessierte sollten genau prüfen, was sie erreichen können und ob sie die Anforderungen erfüllen können. Zudem interessiert der Abrechnungszeitraum, Kassen zahlen die Prämien jährlich oder in längeren Intervallen aus.

Auch die Zusatzleistungen und den Service begutachten

Den Leistungskatalog gesetzlicher Kassen schreibt weitgehend der Staat vor. In gewissem Umfang dürfen die Dienstleister aber Zusatzleistungen offerieren. Wer bei einem Krankenkassen Check einen der besten Anbieter wählt und diese Leistungen konsequent nutzt, spart Hunderte Euro im Jahr. Erstens kommt es darauf an, was die Kassen über den Basisschutz hinaus bezahlen. Zweitens fragt sich, in welchem Maße sie Kostenübernahmen gewähren. Vielfach handelt es sich um gedeckelte Zuschüsse im Jahr. Als typische Leistungen hat sich Folgendes etabliert: Reiseschutzimpfungen, Homöopathie, Osteopathie, Hebammenrufbereitschaft, weitergehende Vorsorgeuntersuchungen und die professionelle Zahnreinigung.

Zum Bereich Service gehört insbesondere die Beratung. Das kann die Beratung vor Ort in einer Geschäftsstelle bedeuten. Die einen Krankenkassen verfügen über ein dichtes Netz an Filialen und zeigen auch in kleineren Städten Präsenz. Die anderen Kassen verzichten weitgehend auf Zweigstellen. Beratungsleistungen können zudem mittels Hotlines erfolgen. Einige Anbieter schalten mehrere solcher Experten-Hotlines, Versicherte können sich zu Themen wie Schwangerschaft, medizinische Behandlungen und Arzneimittel informieren. Als praktisch erweist sich auch die Möglichkeit, sich kostenlos eine fachärztliche Zweitmeinung einholen zu können. Erwähnung verdient zudem der Terminservice für Fachärzte. Manche Kassen übernehmen die Suche nach einem geeigneten Arzt und garantieren darüber hinaus einen zeitnahen Termin. Vereinbaren gesetzlich Versicherte dagegen selbst bei einem Facharzt einen Termin, müssen sie meist lange warten.