Krankenkassenrechner

Sparen mit dem Krankenkassenvergleich

Ein Krankenkassenrechner ist nicht nur für Versicherte interessant, die ihre Kasse ohnehin wechseln wollen. Auch Verbraucher, die mit ihrem bisherigen Versicherer eigentlich zufrieden sind, können mit einem solchen Onlinetool schnell vergleichen, wie gut ihr gegenwärtiger Tarif in puncto Kosten und Leistungen im Vergleich zu anderen Anbietern und Tarifen abschneidet. Außerdem lässt sich mit dem Rechenprogramm ganz leicht ermitteln, wie sich die jeweiligen Beitragssätze mit sinkendem oder steigendem Einkommen verändern. Auch Verbraucher, die mit der Selbstständigkeit liebäugeln und sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung anmelden wollen, können sich mit dem Beitragsvergleich schnell einen Eindruck von den zu erwartenden Kosten verschaffen.

Mit wenigen Klicks zum neuen Tarif

Krankenkassenrechner sind leicht zu bedienen und lassen je nach Anbieter unterschiedlich genaue Detailangaben zu den Wunschleistungen des neuen Versicherers oder etwaigen Bonuskriterien zu. Wer nur einen groben Überblick über die aktuell angebotenen Tarife gewinnen möchte, braucht also nur eine Basisversion. Eine solche fragt in der Eingabemaske lediglich die notwendigen persönlichen Daten des Interessenten ab. Dazu gehören beispielsweise Alter und Geschlecht, aber auch das Bundesland, in dem der Nutzer lebt sowie die Höhe des monatlichen Einkommens und den beruflichen Status als Arbeitnehmer, Selbstständiger, Auszubildender oder ALGII-Empfänger.

GKV: Krankenkassen im Vergleich

Je nach Krankenkassenrechner ist es außerdem möglich, den bisherigen Versicherer anzugeben. In der Ergebnisliste können die Tarife dann beispielsweise nach der größten Ersparnis im Vergleich zur aktuellen Situation sortiert werden. Wer hingegen detaillierte Vorstellungen von seinem Wunschtarif hat, kann auf einen Rechner zurückgreifen, der auch Angaben zur persönlichen gesundheitlichen Situation miteinbezieht. Beispielsweise gibt es Vergleichsseiten, auf denen Nutzer markieren können, ob sie normalgewichtig sind, ein Wanderzeichen abgelegt haben oder eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio vorweisen können. Des Weiteren sind Angaben zu den erwünschten Kassenleistungen möglich, etwa zu Wahltarifen, der Bezuschussung von Sehhilfen oder zu Bonusmodellen.

Nicht allein der Preis entscheidet

Bei Krankenkassentarifen muss die billigste Version nicht unbedingt die günstigste sein. Gerade Versicherungsnehmer mit Vorerkrankungen oder ältere Mitglieder, die erfahrungsgemäß häufiger zum Arzt müssen, zahlen hier oft mehr, da das jeweilige Leistungsspektrum zugunsten des günstigen Monatsbeitrages stark eingeschränkt ist. Alternative Heilbehandlungen wie Akupunktur oder Homöopathie sind in den günstigsten Tarifen meist nicht vorgesehen. Deren Kosten müssen also vom Patienten selbst getragen werden. Junge und gesunde Versicherungsunternehmer, die meist nur zu Routineuntersuchungen bei ihrem Zahn- oder Hausarzt vorstellig werden, brauchen in der Regel keine umfangreichen Leistungen.

Für sie ist daher auch eine Versicherung interessant, die ihren Mitgliedern Beitragsrückerstattung anbietet, wenn diese im vergangenen Jahr keine Kassenleistungen in Anspruch genommen haben. Die Höhe der Rückzahlung ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich und kann bis zu einer Monatsprämie betragen. Krankenkassenrechner helfen auch hier, aus der Vielzahl von Anbietern die passenden Tarife herauszufiltern. Dazu muss der Nutzer lediglich angeben, dass er ausschließlich Angebote mit Wahltarifen einsehen möchte. Anschließend kann er markieren, ob der Wahltarif die Beitragsrückerstattung, einen Selbstbehalt oder die Kostenerstattung für spezielle Heilmittel vorsieht.

Details machen den Unterschied

Zu den speziellen Arzneimitteln gehören beispielsweise Homöopathika oder Phytotherapeutika, die vorwiegend von Heilpraktikern oder Ärzten mit ganzheitlichem Ansatz verschrieben werden. Wahltarife sind daher nicht nur für gesunde Versicherungsnehmer, sondern auch für Anhänger alternativer Therapierichtungen interessant. Auch Selbstständige und Freiberufler, die eine freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Kasse beantragen wollen, können vom Krankenkassenrechner profitieren, indem sie beispielsweise nur jene Angebote herausfiltern lassen, mit denen auch Selbstständige den Verdienstausfall bei Krankheit absichern können. Für Personen mit chronischen Erkrankungen hingegen sind auch die Serviceleistungen des Versicherers ein wichtiges Auswahlkriterium.

Gerade bei langwierigen Krankheitsverläufen oder komplexen Symptombildern, die von unterschiedlichen Ärzten behandelt werden, ist eine gute Betreuung und Einbindung der Krankenkassen schließlich von großer Bedeutung. Die meisten Krankenkassenrechner lassen daher auch eine Vorauswahl der gewünschten Mitgliederservices zu. So können Nutzer beispielsweise markieren, ob sie eine Ärztehotline wünschen, über die sie schnell einen Termin beim Facharzt erhalten, ob der Versicherer eine besondere Unterstützung bei Behandlungsfehlern anbieten soll oder ob sie eine Kasse vorziehen, die durch eine Geschäftsstelle und somit auch durch einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort vertreten ist.

Letzteres ist für ältere Versicherungsnehmer oft besonders wichtig, während junge Kassenmitglieder die Kommunikation über die Telefonhotline oder per E-Mail vorziehen. Bei der Verwendung eines Tarifvergleichsrechners lohnt es sich also, ein paar Minuten mehr zu investieren, um sich mit der Funktionsweise und den verschiedenen Auswahlkriterien vertraut zu machen. Je detaillierter Sie schließlich angeben, welche Voraussetzungen Sie selbst mitbringen und welche Leistungen Sie wünschen desto treffsicherer findet der Rechner die Krankenkasse, deren Angebotspalette am besten zu Ihren gesundheitlichen Bedürfnissen und zu Ihrer Einkommenssituation passt.